Der fürsorgliche Ton des Bösen

Der fürsorgliche Ton des Bösen

Margret Hofheinz-Döring, Faust spricht mit dem Erdgeist, Öl, 1969 (Wikimedia commons)

Der Essay liest Goethes Faust als Interpretation einer modernen Gestalt des Bösen: Mephisto erscheint nicht dämonisch, sondern im Ton der Fürsorge, Entlastung und Rationalisierung. Das Böse wirkt dort, wo Sehnsucht nach Sinn in Vereinfachung und Besitzanspruch verkehrt wird. Im Dialog mit der johanneischen Theologie deutet der Essay Erlösung nicht moralisch, sondern als Widerstand gegen diese subtile Logik der Verführung.

Mein theologisch-philosophischer Versuch über das Böse ist im theologischen Kulturmagazin feinschwarz erschienen.

Hier geht es zum Essay: Ton des Bösen


 

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