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Sozialraum - Orientierung 4/26 erschienen

Die neue Ausgabe der ORIENTIERUNG ist erschienen. Das Schwerpunktthema lautet diesmal "Sozialraum"! Es finden sich wissenschaftliche Beiträge von Wolfgang Hinte, Dieter Röh, Albrecht Rohrmann und Annika Kuhlmann, die die Grundlagen bis zur Digitalisierung beleuchten. In den Praxisbeiträgen werden Erfahrungen geteilt, die die eigene Arbeit anregen und Impulse setzen.

Im Editorial habe ich eine kleine Phänomenologie meiner Sozialräume angeboten. Wer es lesen möchte, findet es hier. Die komplette Ausgabe kann auch als E-Paper gelesen werden ORIENTIERUNG 4/2026

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©pixabay.com/congerdesign

Verliererkompetenz

Wer will schon gerne verlieren. Und doch ist das Leben voller Überraschungen, und es geht nicht ohne die Erfahrung des Scheiterns. Für mich kommt es darauf an, wie wir mit diesen eher unschönen Erfahrungen umgehen. Der christliche Glaube ist eine mögliche Quelle, um auch die Tiefen anzunehmen und TROTZDEM weiterzumachen. Bei meinem Nachdenken habe ich einen Satz aus dem 1. Johannesbrief mit dem Begriff der "Verliererkompetenz" (Klaus Eidenschink) zusammengebracht.  

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© BeB/Topal

Zum Vorsitzenden des BeB gewählt

Auf der Mitgliederversammlung des BeB - Evangelischer Fachverband für Teilhabe wurde ich am 18. September in Berlin mit großer Unterstützung zum Vorsitzenden gewählt. Ich sage Danke für das Vertrauen, das mir die Mitglieder ausgesprochen haben und freue mich auf die Aufgabe samt den Herausforderungen, die die Reformen des Sozialstaates für die Eingliederungshilfe bedeuten. Der BeB wird sich mit einem eigenen Zukunftsbild und konkreten Lösungsideen in den Diskurs einbringen.

Auf der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand neu gewählt und Pfarrer Frank Stefan als langjähriger Vorsitzender verabschiedet. Ich gratuliere den Mitgliedern des Vorstandes und freue mich auf die Zusammenarbeit. Frank Stefan habe ich in meiner Laudatio für seine Verdienste um den BeB gewürdigt.

Im Folgenden publiziere ich die Pressemitteilung des BeB.

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© iStock.com/Olaf Simon

Rezension - Diakonische Theologie

Diakonische Theologie oder Theologie in der Diakonie? Mit dieser Fragestellung wird der Kern der vorgelegten Studie von Megan Arndt und Thorsten Moos (Uni Heidelberg) prägnant umrissen, die zwischen Empirie (alltagstheologische Reflexion von Religion/​Glaube im Feld) und Dogmatik (systematisch-theologische Reflexion in der protestantischen Lehrtradition) auf der Suche nach einer „kontextuellen bzw. lokalen Theologie der Diakonie“ (S. 9) ist. Im Fokus stehen die wohlfahrtsstaatlichen Sozialunternehmen als eine Gestalt diakonischen Handelns in der Gesellschaft. In ihrem Kontext wurden Professionelle befragt, in welchen Situationen und auf welche Weise sie im Arbeitsalltag religiöse Kommunikation wahrgenommen haben.

Die komplette Rezension kann kostenfrei bei socialnet gelesen werden. Zur Rezension

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©EKD

Der Sozialstaat ist mehr als ein Kostenfaktor

Der Sozialstaat steht unter Druck. Es soll in allen Hilfefeldern gespart werden. Die Sparvorschläge werden von den politisch Verantwortlichen freundlich als Reform tituliert. In der politischen Debatte ist aber nur von hohen Kosten und zu viel Bürokratie die Rede. Alle Reformvorschläge der staatlichen Ebenen sind Leistungskürzungen.

Der Zwischenruf von EKD und Diakonie Deutschland, der am 24. Juni veröffentlicht wurde, setzt hier an. Die eigentliche Krise sei nicht zuerst eine Krise des Sozialstaats. Es sei eine Krise des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Ich bin froh, dass sich Kirche und Diakonie in dieser Situation gemeinsam zu Wort melden. Als Mitglied der Evangelischen Sozialkommission durfte ich an dem Zwischenruf mitarbeiten. Im Folgenden fasse ich ihn kurz zusammen und präsentiere die Kernaussagen; das Original ist am Ende des Beitrags verlinkt.

Der Zwischenruf erinnert daran, dass ein Sozialstaat nur dann stark bleiben kann, wenn die Gesellschaft ihn gemeinsam trägt. Die wichtigste Grundlage ist Vertrauen. Wo Misstrauen wächst und wo Bedürftigkeit zum Vorwurf wird, erodiert der Sozialstaat.

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Sport und Inklusion – miteinander in Bewegung

Wer einen Marathon läuft, braucht Ausdauer. Wer Menschen begleitet, die ihren eigenen Weg gehen möchten, auch. Beim diesjährigen Jahresempfang des Bathildisheim e. V. im Bürgerhaus Bad Arolsen ging es deshalb um mehr als Sport. Es ging um Vertrauen, Geduld, innere Stärke und Inklusion – auch unter schwierigen Umständen.

In meiner Begrüßungsrede habe ich diese Zusammenhänge beleuchtet. "Inklusion beginnt dort, wo Menschen nicht schon vor dem Start aussortiert werden. Wo jemand ermutigt wird, loszulaufen. Oder mit einer einfachen Frage: Spielst du mit?“ Die Rede kann hier nachgelesen werden.

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Welt sichten - Ein kleiner Essay über Kunst

Die neue Ausgabe der ORIENTIERUNG ist erschienen. Ein Kunstheft! In meinem Editorial erkunde ich die Welt der Kunst und schließe damit, dass es die größte Leistung von Kunst sei, uns mit Fragen nach Hause zu schicken.

Für alle, die den Essay lesen wollen, stelle ich ihn hier zur Verfügung.

Ansonsten findet ihr den kleinen Essay in der ORIENTIERUNG 2/2026, S. 2.

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Kunst ist politisch

Die neue Ausgabe der ORIENTIERUNG ist erschienen. Ein Kunstheft! Im Mittelpunkt stehen Kunstwerke von Künstler:innen mit und ohne sog. Behinderung. Schon das Cover der Ausgabe präsentiert nicht nur Kunst, sondern ist selbst ein Kunstwerk. Ich durfte einen Beitrag beisteuern, der sich mit der politischen Dimension von Kunst auseinandersetzt.

In den Mittelpunkt stelle ich zwei zeitgenössische Künstler, die unterschiedlicher nicht sein können: Banksy und Nnena Kalu. Der eine ist ein anonymer Street-Art Künstler, die andere eine mit dem Turner Prize (2025) ausgezeichnete autistische Künstlerin.

Mehr findet ihr in der ORIENTIERUNG 2/2026, S. 10 - 13.

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Margret Hofheinz-Döring, Faust spricht mit dem Erdgeist, Öl, 1969 (Wikimedia commons)

Der fürsorgliche Ton des Bösen

Der Essay liest Goethes Faust als Interpretation einer modernen Gestalt des Bösen: Mephisto erscheint nicht dämonisch, sondern im Ton der Fürsorge, Entlastung und Rationalisierung. Das Böse wirkt dort, wo Sehnsucht nach Sinn in Vereinfachung und Besitzanspruch verkehrt wird. Im Dialog mit der johanneischen Theologie deutet der Essay Erlösung nicht moralisch, sondern als Widerstand gegen diese subtile Logik der Verführung.

Mein theologisch-philosophischer Versuch über das Böse ist im theologischen Kulturmagazin feinschwarz erschienen.

Hier geht es zum Essay: Ton des Bösen

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Alltagsheld:innen?

Die erste Ausgabe der Orientierung in 2026 beschäftigt sich mit dem Thema "Mitarbeitende". In meinem Editorial setze ich mich mit der Frage auseinander, ob statt warmer Worte nicht gute Rahmenbedingungen die Anerkennung transportieren, die die Menschen verdienen.

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