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2024

In der fachwissenschaftlichen Zeitschrift Neue Praxis (1/2024, S. 63 - 79) ist mein Beitrag über das Kopplungsarragement von Professionalität und Selbstorganisation erschienen. Der Beitrag reflektiert die Frage nach dem Zusammenhang von professionellen Erwartungen/Anforderungen (institutionelle Logik) und den organisationalen Rahmenbedingungen am Beispiel des Selbstorganisationsansatzes. Es ist ein Beitrag zum Diskurs über "New Work" in der Sozialwirtschaft, der hierfür professions- und organisationstheoretische Analysen und Überlegungen vernetzt.

Das Handbuch Sozialwirtschaft ist im Nomos Verlag in einer zweiten und aktualisierten Auflage erschienen. Ich habe das Werk für die Plattform socialnet rezensiert. Das Fazit lautet: "Das Handbuch setzt mit der zweiten Auflage auf Kontinuität. Sowohl die Inhalte als auch die Autor:innen entsprechen der Erstauflage. Lediglich zwei Beiträge (Sozialplanung und Immobilienmanagement) sind hinzugekommen. So bleibt das Handbuch ein Standardwerk der Sozialwirtschaft und bietet für Wissenschaft, Studium und Praxis einen hilfreichen Ein- und Überblick."

Die komplette Rezension kann kostenfrei bei socialnet gelesen werden. Zur Rezension

In der Fachzeitschrift Kerbe. Forum für soziale Psychiatrie (2/2024, 36-38) habe ich über das Thema Selbstorganisation als Rahmenbedingung für Teilhabeleistungen geschrieben. Zunächst werden die Quellen der Selbstorganisation in der Sozialen Arbeit reflektiert: einerseits der Auftrag Sozialer Arbeit, selbstbestimmte Teilhabe zu unterstützen und andererseits die sozialarbeiterische Professionalität. Nach einer kurzen Definition der Selbstorganisation entfalte ich das Modell der Kollegialen Führung samt seiner Risiken und Nebenwirkungen. Dieses Modell wird beispielhaft für eine Operationalisierung der Selbstorganisation dargestellt.

Die Zeitschrift ist auch als kostenpflichtiges ePaper erhältlich: Zur Zeitschrift

Auf dem Jahresempfang 2024 des Bathildisheims ging es darum, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Imamin, Publizistin und Aktivistin ist in ihrer Keynote engagiert für Toleranz, Vielfalt und Demokratie eingetreten. Dabei hat sie auch die Schattenseiten der offenen und liberalen Gesellschaft ausgeleuchtet und sich für eine wehrhafte Demokratie ausgesprochen.

In meiner Begrüßungsrede, die hier nachgelesen werden kann, plädiere ich leidenschaftlich für die universale Wahrheit, dass die Würde eines jeden Menschen unantastbar ist.

©pixabay/marijana1

Petrus - eine biblische Gestalt, Vorbild in der Nachfolge und Schlüsselfigur der Christenheit. In der Predigt zeichne ich erzählerisch ein Bild von dieser eindrücklichen und ambivalenten Persönlichkeit. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von der Verleugnung Jesu und die Zusage Jesu: "Du bist Petrus. Und auf dieses Gestein will ich meine Gemeinde bauen." Die Predigt habe ich am Sonntag Lätare (10. März 2024) in Bad Arolsen gehalten.

© iStock.com/Olaf Simon

Das Freiburger Management Modell ist in der 10. Auflage erschienen. Ich habe das Standardwerk des Non-Profit-Managements für die Zeitschrift Sozial Extra (Springer) rezensiert. Es ist das Verdienst dieses Modells, die Non-Profit-Organisation als wertegebundene und wertegeleitete Unternehmung zu konzeptualisieren. Es finden sich auch zahlreiche praxisorientierte Reflexionen für das Verbandsmanagement. Im Kern folgt das Modell aber einer eindimensionalen Logik der Ökonomie (Steuerungsfiktion) und kann so die Komplexität des Managements nicht abbilden. Agilität und digitale Transformation spielen nur am Rande eine Rolle.

Die vollständige Rezension kann unter folgendem Link abgerufen werden Rezension Freiburger Management Modell

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Der kurze Beitrag geht der Frage nach: Welche Organisationsgestaltung ermöglicht selbstbestimmte Teilhabe? Die These lautet: Partizipative Organisationsentwicklung ist eine Voraussetzung für Teilhabe.

Der Beitrag ist zuerst in den BeB Informationen (Nr. 74, H. 2/2021, 16-17) erschienen.