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Rahmenbedingung für Teilhabeleistungen: Selbstorganisation

In der Fachzeitschrift Kerbe. Forum für soziale Psychiatrie (2/2024, 36-38) habe ich über das Thema Selbstorganisation als Rahmenbedingung für Teilhabeleistungen geschrieben. Zunächst werden die Quellen der Selbstorganisation in der Sozialen Arbeit reflektiert: einerseits der Auftrag Sozialer Arbeit, selbstbestimmte Teilhabe zu unterstützen und andererseits die sozialarbeiterische Professionalität. Nach einer kurzen Definition der Selbstorganisation entfalte ich das Modell der Kollegialen Führung samt seiner Risiken und Nebenwirkungen. Dieses Modell wird beispielhaft für eine Operationalisierung der Selbstorganisation dargestellt.

Die Zeitschrift ist auch als kostenpflichtiges ePaper erhältlich: Zur Zeitschrift

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Toleranz, Vielfalt und Demokratie. Eine Rede

Auf dem Jahresempfang 2024 des Bathildisheims ging es darum, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Imamin, Publizistin und Aktivistin ist in ihrer Keynote engagiert für Toleranz, Vielfalt und Demokratie eingetreten. Dabei hat sie auch die Schattenseiten der offenen und liberalen Gesellschaft ausgeleuchtet und sich für eine wehrhafte Demokratie ausgesprochen.

In meiner Begrüßungsrede, die hier nachgelesen werden kann, plädiere ich leidenschaftlich für die universale Wahrheit, dass die Würde eines jeden Menschen unantastbar ist.

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Petrus und der Hahn. Eine Predigt

Petrus - eine biblische Gestalt, Vorbild in der Nachfolge und Schlüsselfigur der Christenheit. In der Predigt zeichne ich erzählerisch ein Bild von dieser eindrücklichen und ambivalenten Persönlichkeit. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von der Verleugnung Jesu und die Zusage Jesu: "Du bist Petrus. Und auf dieses Gestein will ich meine Gemeinde bauen." Die Predigt habe ich am Sonntag Lätare (10. März 2024) in Bad Arolsen gehalten.

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Freiburger Management Modell

Das Freiburger Management Modell ist in der 10. Auflage erschienen. Ich habe das Standardwerk des Non-Profit-Managements für die Zeitschrift Sozial Extra (Springer) rezensiert. Es ist das Verdienst dieses Modells, die Non-Profit-Organisation als wertegebundene und wertegeleitete Unternehmung zu konzeptualisieren. Es finden sich auch zahlreiche praxisorientierte Reflexionen für das Verbandsmanagement. Im Kern folgt das Modell aber einer eindimensionalen Logik der Ökonomie (Steuerungsfiktion) und kann so die Komplexität des Managements nicht abbilden. Agilität und digitale Transformation spielen nur am Rande eine Rolle.

Die vollständige Rezension kann unter folgendem Link abgerufen werden Rezension Freiburger Management Modell

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Partizipation und Organisationsgestaltung

Der kurze Beitrag geht der Frage nach: Welche Organisationsgestaltung ermöglicht selbstbestimmte Teilhabe? Die These lautet: Partizipative Organisationsentwicklung ist eine Voraussetzung für Teilhabe.

Der Beitrag ist zuerst in den BeB Informationen (Nr. 74, H. 2/2021, 16-17) erschienen.

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Grafik: Personen, die in viele Richtungen miteinander vernetzt sind
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Demokratisches Sozialmanagement und Kollegiale Führung

Was haben Demokratie, Sozialmanagement und Kollegiale Führung miteinander zu tun? In diesem Beitrag wird das agile Organisations- und Führungsmodell Kollegiale Führung als Handlungskonzept für die Gestaltung von organisationalen Rahmenbedingungen für Teilhabe und Kohäsion interpretiert. Ein demokratisches Sozialmanagement trägt somit zur Verwirklichung dessen bei, worum es der Sozialen Arbeit geht.

Der Beitrag ist zuerst in der Zeitschrift Sozialwirtschaft (4/2022) erschienen.

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Grafik: KI-Unterstützung
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KI in der Sozialwirtschaft nutzen

In der Zeitschrift Sozialwirtschaft aktuell (22/2023, S. 1) kommentiere ich kurz und bündig den Einsatz von KI in der Sozialwirtschaft. Ich vertrete einen wertegebundenen Pragmatismus, um dem Ziel der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen am Leben zu dienen.  

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Grafik: Einfach menschlich
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Einfach menschlich - Predigt zu Matthäus 25, 31-46

Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres, am Volkstrauertrag, steht die Gerichtsrede Jesu im Mittelpunkt. Christus hält jedem Menschen den Spiegel vor und fragt nach seiner Mitmenschlichkeit. Das Vorletzte, unser Leben, ist wichtig im Angesicht des Letzten, der Ewigkeit Gottes. Wichtig ist, wie wir übereinander denken, was wir wie einander sagen und auch was wir tun oder lassen. Und das nicht nur als eine Frage der Moral. Zuallererst ist es eine Frage des Glaubens.

Die Predigt habe ich am 19. November 2023 im Gottesdienst der Gemeinde Vasbeck gehalten.

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Schattenorganisation von Stefan Kühl

Stefan Kühl analysiert in seinem neuen Buch, Schattenorganisation. Agiles Management und ungewollte Bürokratisierung (Campus, 2023), die Nebenfolgen der Holakratie: Hyperformalisierung, Schattenhierarchie, Hinterbühnen und die "Renaissance der zweckrationalen Organisation". Mit dem Modell der Holakratie wird eine postbürokratische Organisationsform untersucht. Die Ergebnisse sind zwar nicht repräsentativ für alle Selbstorganisationsmodelle, geben aber zu denken.

In meiner Rezension, die in der Zeitschrift Sozialwirtschaft (4/2023, S. 40 - 41) erschienen ist, gehe ich auf fünf Erkenntnisse für selbstorganisierte Organisationsmodelle in der Sozialwirtschaft ein. Bei aller Polemik gelingt es Stefan Kühl, die komplexen organisationssoziologischen Sachverhalte anschaulich zu erläutern.

Also: Unbedingte Leseempfehlung für alle, die sich mit Agilem Management/Selbstorganisation beschäftigen.

Und wer die vollständige Buchbesprechung lesen will, findet sie hier: https://doi.org/10.5771/1613-0707-2023-4-40

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Die Plattformökonomie in der Sozialwirtschaft

Die Digitalökonomie erfasst zunehmend auch soziale Dienstleistungen. So bilden sich Plattformen heraus, auf denen die sozialen Dienstleistungen auffindbar und buchbar sind sowie administriert werden. Ein solches Geschäftsmodell basiert auf einer Fülle personenbezogener und organisationaler Daten, die von Algorithmen gefiltert, sortiert und so nutzbar gemacht werden. Der Beitrag führt grundlegend in das Geschäftsmodell ein und beleuchtet einige Chancen und Risiken für die Sozialwirtschaft.

 

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